Wetten auf die Fußball-Europameisterschaft: Was erlaubt ist und was es kostet
Stand: 17. Oktober 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Eine Europameisterschaft findet 2026 nicht statt. Die letzte Endrunde war die EM 2024 in Deutschland, die nächste ist die EM 2028 in England, Schottland, Wales und Irland. Wer „Sportwetten Europameisterschaft 2026“ sucht, landet entweder bei Nachzüglern des vergangenen Turniers, bei Werbung rund um die anstehende WM-Qualifikation oder bei Anbietern, die das aktuelle Sportprogramm vermarkten. Wer wirklich auf eine EM wetten will, plant entweder rückblickend auf Spiele der EM 2024 oder voraus auf das Turnier 2028, dessen Auslosung am 6. Dezember 2026 in Belfast stattfindet.
Diese Seite erläutert die Rechtslage in Deutschland, analysiert eine Beispielquote und stellt zehn Wettanbieter vor, die auf der GGL-Whitelist stehen. Im Mittelpunkt stehen die Kosten und Bedingungen für Sportwetten: Was kostet eine Wette effektiv, welche Umsatzanforderungen gelten für Boni, und wo verstecken sich Kosten durch Limits oder Steuern?
Livewetten und Cash-out während des Turniers
Livewetten auf die EM-Spiele sind in Deutschland nur eingeschränkt erlaubt. Der Glücksspielstaatsvertrag lässt während eines laufenden Ereignisses nur Wetten auf das Endergebnis oder auf klar abgegrenzte Teilereignisse zu, die im jeweiligen Sport selten vorkommen. Für Fußball heißt das: nächste Tor ja, nächster Eckball nein. Tennis erlaubt das nächste Satz, nicht den nächsten Punkt. Basketball, Handball und Eishockey fallen mit ihren Toren/Punkten aus dem Raster, weil dort zu oft getroffen wird, um „selten“ zu bleiben. Genau diese Auswahl bestimmt, welche Live-Märkte ein GGL-lizenzierter Anbieter im Wettschein überhaupt anbieten darf.

Was er anbieten darf, ist nicht alles, was er anbietet. Innerhalb des erlaubten Korridors entscheidet der Anbieter, wie tief er das Live-Programm bestückt. Wer Cash-out nutzt, schließt die Wette vor dem Ende des Ereignisses ab: Der Anbieter kauft den offenen Schein zu einem tagesaktuellen Preis zurück. Cash-out ist keine Pflichtfunktion und keine Garantie — wer vorzeitig aussteigt, nimmt den dann angebotenen Wert, der unter dem Maximalerlös bei regulärem Ausgang liegen kann. Der Anbieter kann Cash-out auch aussetzen, etwa kurz vor Spielende oder bei technischen Störungen.
Drei Konsequenzen für das Turnier:
- Wer in der Vorrunde der EM 2028 auf das nächste Tor wetten will, findet diesen Markt fast überall, andere Live-Märkte zur gleichen Partie fehlen aber im lizenzierten deutschen Angebot.
- Cash-out ist nur sinnvoll, wenn die Wette noch einen Wert hat. Bei einer klaren Führung in der 80. Minute ist der Rückkaufpreis niedrig, in der Nachspielzeit bei knapper Partie oft am höchsten — aber nur, solange der Anbieter die Funktion nicht schließt.
- Wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, hat weder die gesetzliche Livewetten-Beschränkung noch den OASIS-Schutz. Im Streitfall fehlt der deutsche Rechtsweg.
Prognosen, Tipp und Strategie: warum kein Turniertipp sicher ist
Eine Turnierprognose baut auf vier Bausteinen: aktuelle Form der Mannschaft, Kaderstärke und Verletzungslage, Auslosung der Gruppe samt Spielplan und die Quoten, die der Markt für den Titel oder das Weiterkommen stellt. Wer die gegeneinander abwägt, hat eine fundierte Einschätzung, keine Vorhersage. Drei Punkte, die jeder EM-Tipp-Artikel unterschlägt:
- Quoten sind keine Wahrscheinlichkeiten. Eine Quote von 6,00 auf den Turniersieger bedeutet, dass der Buchmacher den Titel für möglich hält, sagt aber nichts über die echte Gewinnchance. Wer die impliziten Wahrscheinlichkeiten aus den Quoten aller Anbieter vergleicht, bekommt die Markterwartung, nicht die Wahrheit.
- Auslosung schlägt Form. Eine Top-Mannschaft in einer Gruppe mit drei weiteren starken Teams hat es schwerer als eine mittelstarke Auswahl in einer schwachen Gruppe — auch wenn die Form dagegenspricht. Der Turnierbaum der K.-o.-Runde setzt früh Maßstäbe, die in der Gruppenphase noch keine Rolle spielten.
- Verletzungen und Sperren kommen spät. Kader werden erst nach Ende der Qualifikation und nach den Vereinssaisonfinals endgültig benannt. Wer seinen Tipp im November festzurrt, wettet auf eine Mannschaft, die im Juni anders aussehen wird.
Wer trotzdem tippt, sollte nur so viel riskieren, wie er auch bei einem schlechten Ausscheiden verschmerzt. Ein „sicherer Tipp“ auf einen Turniersieger existiert in keiner Statistik: Auch Spanien 2024 war vor dem Turnier nicht der klare Favorit, und England verlor das Finale trotz Heimvorteil-Niveau-Quoten.
Wettarten und Quoten: Auszahlung, Kombiwetten, Margen
Eine Wette ist ein Vertrag zwischen Spieler und Anbieter zu einer festen Quote. Der Anbieter schuldet bei Gewinn die Auszahlung, also Einsatz mal Quote. Wer 10 € auf eine Einzelwette zur Quote 2,50 setzt, bekommt im Erfolgsfall 25 € zurück, der Nettogewinn sind 15 €.
Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Tipps. Drei Tipps zu 1,80, 2,20 und 1,95 ergeben eine Gesamtquote von rund 7,72. Der Einsatz wird einmal gezahlt, die Auszahlung im Erfolgsfall ist 7,72-mal so hoch. Aber: Schon ein falscher Tipp lässt die gesamte Kombination verlieren. Mit jeder weiteren Begegnung wächst der Preis, den der Spieler in Form von Unsicherheit zahlt.
Die Marge des Buchmachers sitzt in jeder einzelnen Quote und damit auch in jeder Kombination. Ein 1X2-Markt (Heimsieg/Unentschieden/Auswärtssieg) hat drei Ergebnisse. Nehmen wir beispielhaft die Quoten 2,10 für Heimsieg, 3,40 für Unentschieden und 3,60 für Auswärtssieg. Die faire Auszahlungsquote — der Anteil, den der Markt von jedem eingesetzten Euro im Mittel wieder ausschütten würde, wenn alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich wären und keine Marge eingepreist wäre — berechnet sich aus 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte der einzelnen Quoten:
1 ÷ (1/2,10 + 1/3,40 + 1/3,60) = 1 ÷ (0,4762 + 0,2941 + 0,2778) = 1 ÷ 1,0481 ≈ 0,9544
Die Marge des Anbieters liegt damit je nach Buchmacher und Event in der Bandbreite von rund 4 bis 6 Prozent, konkret bei etwa 4,6 Prozent in diesem Rechenbeispiel. Eine Marge von 5 Prozent bedeutet: Von jedem Euro, der insgesamt auf diesen Markt gesetzt wird, behält der Anbieter im Schnitt 5 Cent. Bei einer Marge von 4 Prozent sind es 4 Cent, bei 6 Prozent 6 Cent. Genau das ist der Preis, den der Spieler pro Wette „bezahlt“, ohne dass es auf dem Wettschein steht.
Für einzelne Turnierwetten wie „Sieger EM 2028“ sind die Quoten naturgemäß höher und die Margen oft größer, weil der Buchmacher auf ein Ereignis wettet, das noch in weiter Ferne liegt. Auf die klassischen Drei-Wege-Märkte eines konkreten Spiels sind die Margen normalerweise am engsten. Wer seine Wetten dort platziert, holt aus jedem Euro mehr zurück — vorausgesetzt, er liegt richtig.
Ein Tipp zum Thema Systemwetten: Bei einer Systemwette kombiniert der Spieler mehrere Tipps zu verschiedenen Teilsystemen (z. B. 3 aus 5). Selbst wenn einzelne Tipps danebengehen, können andere Teilsysteme noch gewinnen. Das klingt nach Versicherung, ist aber Mathematik: Die Systemwette verteilt den Einsatz auf viele kleinere Kombinationen, von denen jede ihre eigene Marge trägt. Über alle Teilsysteme hinweg ist die effektive Marge des Anbieters höher als bei einer einzelnen Kombiwette.
Das Turnier im Überblick: EM 2024 und EM 2028
Die letzte EM-Endrunde fand vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland statt, mit 24 Mannschaften, sechs Vierergruppen und 51 Spielen. Spanien besiegte im Finale am 14. Juli 2024 im Olympiastadion Berlin England mit 2:1 und holte den vierten Titel. Sechs Spieler erzielten je drei Tore: Cody Gakpo, Harry Kane, Georges Mikautadze, Jamal Musiala, Dani Olmo und Ivan Schranz. Insgesamt 2.681.288 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die Spiele live.
Die nächste Endrunde steigt vom 9. Juni bis 9. Juli 2028, wieder mit 24 Mannschaften, diesmal verteilt auf England, Schottland, Wales und Irland. Das Eröffnungsspiel ist am 9. Juni 2028 in Cardiff, das Finale am 9. Juli 2028 im Wembley-Stadion in London. Sechs Vierergruppen, Achtelfinale vom 24. bis 27. Juni, Viertelfinale am 30. Juni und 1. Juli, Halbfinale am 4. und 5. Juli, Finale am 9. Juli. Ein Spiel um Platz drei gibt es nicht. Die Qualifikation läuft in zwölf Gruppen mit vier oder fünf Teams; die zwölf Gruppensieger und die zwölf besten Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen findet am 6. Dezember 2026 in Belfast statt.
Historisch: Die erste Fußball-Europameisterschaft wurde 1960 ausgetragen. Seit 2016 spielen 24 Mannschaften, von 1996 bis 2012 waren es 16. Rekordsieger ist Spanien mit vier Titeln, Deutschland gewann drei (1972, 1980, 1996). Rekordtorschütze ist Cristiano Ronaldo mit 14 Toren.
Für Wetten heißt das: Bis zur Auslosung im Dezember 2026 sind Wetten auf konkrete Gruppenspiele der EM 2028 noch nicht möglich. Verfügbar sind vorab Wetten auf den Turniersieger und ähnliche Langzeitmärkte — die Marge darauf ist üblicherweise höher als auf konkrete Spielmärkte. Wer im Frühjahr 2028 seine ersten Spielsiege tippen will, hat dann das vollständige Programm vor sich.
Anbieter im Vergleich: zehn lizenzierte Wettanbieter für die EM
Die folgende Tabelle ordnet zehn Wettanbieter, die auf der GGL-Whitelist (Stand 2. Oktober 2026) mit einer Sportwetten-Erlaubnis geführt werden. Die Spalte „Erlaubnis seit“ nennt das Datum der ersten Erlaubnis durch die GGL, nicht der Nachfolgeerlaubnis. Die Whitelist selbst führt kein Enddatum.
| Anbieter | GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| bpremium | Ladbrokes (Deutschland) Limited, Gzira (Malta) | 09.10.2020 |
| 888sport | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| bet365 | Hillside (Europe) ENC, Ta’Xbiex (Malta) | 09.10.2020 |
| Tipwin | Tipwin Limited | 09.10.2020 |
| Winamax | WINAMAX (Société anonyme) | 29.06.2021 |
| MERKUR BETS | Merkur Bets Malta Limited, St. Julian’s (Malta) | 06.11.2023 |
| bet-at-home | Bet-at-home.com Internet Limited | 02.11.2020 |
| Sportingbet | Sportingbet (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Betway | Betway Limited | 09.03.2021 |
| sportwetten | NetX Betting Limited, Birkirkara (Malta) | 19.11.2020 |
Alle genannten Anbieter tragen eine .de-Domain und sind in Deutschland zumindest für Sportwetten zugelassen. Eine .de-Domain allein beweist das nicht — die Whitelist der GGL ist der einzige verbindliche Test. Wer auf der Liste steht, hat die deutsche Erlaubnis, fällt unter OASIS und LUGAS und muss das gesetzliche 1.000-€-Einzahlungslimit pro Monat durchsetzen, sofern der Spieler keine höhere Limitierung beantragt und wirtschaftlich nachweist.
Wer noch keinen Anbieter hat, sollte vor dem ersten Tipp die Whitelist selbst öffnen und prüfen, ob der gewählte Anbieter dort mit der .de-Domain geführt wird. Das dauert eine Minute und schließt die Mehrzahl der schwarzen Schafe aus.
Rechtslage: Wettanbieter mit deutscher Erlaubnis
Die Rechtsgrundlage für Sportwetten in Deutschland ist der Glücksspielstaatsvertrag 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021. Zuständig ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) in Halle (Saale). Sie erteilt die bundesweite Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet und führt die Aufsicht.

Der zentrale Test für eine gültige Erlaubnis ist die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Sie ist die einzige verbindliche Liste erlaubter Anbieter. Eine .de-Domain, eine Malta-Lizenz oder ein Impressum mit EU-Sitz sagen nichts darüber aus, ob der Anbieter in Deutschland Sportwetten anbieten darf.
Was die Whitelist über die hier gelisteten Anbieter sagt:
- Die Erlaubnis wird in der Regel für fünf Jahre erteilt. Die Whitelist zeigt ausschließlich das Datum der Erteilung, kein Enddatum.
- Eine Erlaubnis deckt nur die explizit genannte Domain und das explizit genannte Produkt ab. Eine Casino- oder Pokererlaubnis desselben Inhabers erlaubt keine Sportwetten, und umgekehrt.
- Eine GGL-Erlaubnis bedeutet: Teilnahme an OASIS (Spielersperrsystem) und LUGAS (Limit- und Aktivitätsdatei), Pflicht zur Identitätsprüfung vor Auszahlung, kein anonymer Zahlungsverkehr, kein Cryptocurrency.
Für Spielerinnen und Spieler in Deutschland gilt: Wer bei einem Anbieter ohne GGL-Erlaubnis spielt, nimmt an unerlaubtem Glücksspiel teil. Die GGL hat im September 2026 ausdrücklich vor illegalen Angeboten wie „Platincasino“ gewarnt. Zivilgerichte haben in mehreren Fällen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verurteilt; der Bundesgerichtshof hat die Frage am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt, der Generalanwalt hält eine Rückzahlungspflicht in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) grundsätzlich für möglich. Kein Verfahren ist ein Freifahrtschein: Wer spielt, spielt auf eigenes Risiko, und ob die Klage Erfolg hat, hängt vom Einzelfall ab.
Was die Rechtslage konkret für eine EM-Wette bedeutet: Wer bei einem GGL-lizenzierten Anbieter spielt, ist auf der sicheren Seite. Wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, hat keine deutsche Aufsicht, keinen Sperrdatei-Schutz, kein Limit-System und im Streitfall einen langen Weg.
Verantwortungsvolles Wetten: Limits, Sperren und Hilfsangebote
Das deutsche System baut auf drei Schutzmechanismen: Einzahlungslimit, Sperrdatei und Panikbutton. Sie greifen unabhängig vom Anbieter, aber nur, wenn der Anbieter GGL-lizenziert ist.
- Einzahlungslimit: 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg. Das Limit wird technisch über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt, eine Senkung gilt sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen. Wer ein höheres Limit (bis 10.000 €) beantragt, muss seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen — eine Selbsterklärung reicht nicht.
- OASIS-Sperrsystem: Wer sich selbst sperren lässt, wird in der bundesweiten Sperrdatei eingetragen und kann sich bei keinem GGL-Anbieter mehr anmelden. Die Mindestdauer einer Selbstsperre beträgt drei Monate, sofern eine Frist angegeben wird, sonst ein Jahr. Anbieter ohne GGL-Erlaubnis sind nicht an OASIS angeschlossen.
- Panikbutton: Eine 24-Stunden-Sperre, die sofort greift. Sie ist die Kurzform der Selbstsperre, falls jemand mitten in einer emotionalen Phase einen klaren Schnitt braucht.
Während eines Turniers mit vielen Spielen in kurzer Folge steigt die Frequenz der Wetten. Wer täglich tippt, hat am Monatsende das 1.000-€-Limit schneller erreicht als gedacht — und wer parallel bei mehreren Anbieter spielt, fällt durch die LUGAS-Aktivitätsdatei auf. Das ist Absicht: Das System will das parallele Spielen verhindern.
Hilfsangebote bei Problemen mit dem Wetten: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet unter „Spielsucht“ telefonische und Online-Beratung. Die Anbieter selbst sind verpflichtet, auf ihrer Seite auf Hilfsangebote hinzuweisen und bei Auffälligkeiten den Account zu prüfen.
Für die Turnierplanung heißt das: Wer für die EM 2028 plant, sollte sich vorab ein eigenes Monatslimit setzen, das unter dem gesetzlichen Maximum liegt, und die Auszahlungen dokumentieren. So bleibt der Überblick auch dann erhalten, wenn 50 Spiele in vier Wochen laufen.
Boni und Gratiswetten: was die Werbung verschweigt
GGL-Anbieter dürfen Boni anbieten, der Glücksspielstaatsvertrag setzt weder Höhe noch Bedingungen fest. Die Regeln kommen aus den AGB des jeweiligen Anbieters. Drei Typen, die auf dem Markt regelmäßig auftauchen:
- Willkommensbonus: Ein Bonus auf die erste Einzahlung, häufig 100 Prozent bis zu einem Höchstbetrag. Der Bonus wird in der Regel nicht sofort ausgezahlt, sondern muss erst umgesetzt werden. Das bedeutet: Der Spieler muss den Bonusbetrag (oder Bonus plus Einzahlung) eine bestimmte Anzahl Mal zu einer Mindestquote setzen, bevor eine Auszahlung möglich ist. Setzt ein Anbieter einen 5-fachen Umsatz des Bonus zu einer Mindestquote von 1,80 voraus, kostet ein 100-€-Bonus 500 € Einsatzwetten zu Mindestquoten — bei jeder Wette geht ein Teil des Bonuswerts durch die Marge des Marktes verloren.
- Gratiswette (Freebet): Der Anbieter schenkt einen Wetteinsatz, oft im Bereich von 5 bis 20 €. Die Besonderheit: Bei einer Gratiswette wird in der Regel nur der Nettogewinn ausgezahlt, der Einsatz selbst nicht. Wer eine 10-€-Gratiswette zu Quote 3,00 gewinnt, bekommt 20 € ausgezahlt (10 € × 2,00 Nettogewinn), nicht 30 €. Der Wert der Gratiswette ist daher niedriger, als die Werbung suggeriert.
- Risikofreie Wette: Der Einsatz wird bei Verlust als Gratiswette zurückerstattet, nicht als Geld. Es ist im Kern eine Gratiswette mit Bedingung, kein Cashback. Die Werbung mit „risikofrei“ verschleiert, dass nur der Nettogewinn, nicht der Einsatz erstattet wird.
Was eine konkrete Werbung verschweigt: Welche Märkte zählen für den Umsatz, wie lange der Bonus gültig ist, ob es eine Obergrenze für den Gewinn aus der Gratiswette gibt und welche Zahlungsmethoden vom Bonus ausgeschlossen sind. Wer einen Bonus annimmt, ohne diese Bedingungen zu lesen, läuft Gefahr, dass die Auszahlung verweigert wird, weil eine Mindestquote nicht eingehalten wurde oder der Umsatz im falschen Markt erfolgt ist.
Für ein Turnier wie die EM 2028 gilt: Viele Anbieter bieten spezielle Turnier-Boni oder Gratiswetten zu Spielen der Endrunde an. Diese Aktionen sind befristet und oft an eine Einzahlung oder eine Wette zu Mindestquoten gebunden. Wer den Bonus will, sollte die Bedingungen vorher lesen — die Auszahlung am Ende hängt an Details, die in der Werbung nicht stehen.
Mobile Wetten: App und mobile Webseite
Wer unterwegs tippt, hat zwei Wege: mobile Webseite oder native App. Beide Wege führen zum selben Konto, beide sind bei GGL-lizenzierten Anbietern an OASIS und LUGAS angeschlossen. Welcher Weg der bessere ist, hängt vom eigenen Nutzungsverhalten ab.
- Native App: Schnellere Bedienung, Push-Benachrichtigungen für Tore und Spielstände, oft ein biometrischer Login (Fingerabdruck, Face ID). Der Nachteil: Eine App belegt Speicher, braucht Updates und ist auf wenige Betriebssysteme beschränkt.
- Mobile Webseite: Kein Download nötig, keine Updates, läuft auf jedem Smartphone-Browser. Der Nachteil: Die Bedienung ist je nach Anbieter etwas träger als in der App, Push gibt es nicht.
Was die mobile Nutzung konkret für die EM bedeutet: Während eines Spiels möchte man den Wettschein in Sekunden platzieren. Eine App mit Login per Fingerabdruck ist hier im Vorteil. Wer das Spiel nur ab und an am Fernseher verfolgt und zwischendurch tippt, ist mit der mobilen Webseite genauso gut bedient.
Funktionen, die mobil bei den meisten Anbietern verfügbar sind: Einzel- und Kombiwetten, Livewetten innerhalb des erlaubten Korridors, Cash-out, Ein- und Auszahlungen, Kontoprüfung und Bonusübersicht. Was fehlt, hängt vom Anbieter ab: Einige haben Live-Streams integriert, andere verlinken nur auf externe Übertragungen; einige bieten den Wettkonfigurator mobil an, andere nur am Desktop.
Wichtig: Auch in der App gilt das gesetzliche 1.000-€-Monatslimit. Wer drei Anbieter parallel nutzt, fällt durch die Aktivitätsdatei auf und riskiert eine Kontosperrung. Wer in der App höhere Limits beantragen will, muss den Nachweis auch mobil hochladen können.
bpremium
bpremium läuft über die Ladbrokes (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta, und ist seit dem 9. Oktober 2020 mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der GGL-Whitelist geführt. Die Marke gehört zur Entain-Gruppe, einem der größten europäischen Wettanbieter. Die Webseite ist auf Sportwetten fokussiert, das Casino-Angebot ist schmal oder fehlt ganz. Im Wettprogramm finden sich Fußball, Tennis, Basketball und die üblichen europäischen Sportarten; die Tiefe pro Event ist im Mittelfeld der lizenzierten Anbieter. Livewetten sind im gesetzlich erlaubten Rahmen verfügbar, Cash-out als Funktion ist Standard. Für Spieler, die einen reinen Sportwetten-Anbieter ohne Casino-Ablenkung suchen, ist bpremium eine schlanke Wahl; wer Tiefe in Nischenmärkten oder ein ausgebautes Live-Programm erwartet, wird hier nicht fündig.
888sport
888sport wird in Deutschland von der 888 Germany Limited betrieben, die zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar gehört. Die Holding ist seit September 2005 an der Londoner Börse notiert. Die deutsche Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 30. Juni 2021. 888sport ist vor allem für seine Quotenboosts und Promotions rund um große Fußball-Events bekannt; das Livewetten-Programm ist solide, aber im Vergleich zu reinen Sportwetten-Plattformen nicht überragend. Die Webseite bündelt Sportwetten und Casino unter einem Dach, was den Vorteil hat, dass ein Konto für beide Welten reicht, aber den Nachteil, dass Casino-Werbung für reine Sportwetter sichtbar bleibt. Für Einsteiger mit Fokus auf Fußball und die großen europäischen Ligen ist 888sport eine brauchbare Adresse; wer ein tiefes Nischenangebot sucht, schaut weiter.
bet365
Bet365 wird in Deutschland von der Hillside (Europe) ENC (Sitz: Ta’Xbiex, Malta) angeboten. Eine GGL-Sportwetten-Erlaubnis liegt seit dem 9. Oktober 2020 vor. Bet365 ist im deutschen Markt der Platzhirsch unter den GGL-Anbietern, was die Breite des Wettprogramms angeht: Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts, Snooker, American Football, Baseball und viele weitere Sportarten sind abgedeckt. Livewetten sind im erlaubten Korridor verfügbar, Cash-out ist eine der Stärken des Anbieters, der Wettkonfigurator („Bet Builder“) erlaubt Kombinationen aus mehreren Märkten eines Spiels. Live-Streams für ausgewählte Events sind im Konto verfügbar, sofern der Spieler ein positives Konto hat oder in den letzten 24 Stunden eine Wette platziert hat. Für Vielwetter, die Tiefe, Konfigurator und Cash-out schätzen, ist bet365 die Referenz im lizenzierten deutschen Markt. Der Haken: Die Sportwettensteuer wird direkt vom Einsatz abgezogen, was bei höheren Einsätzen spürbar ist.
Tipwin
Tipwin wird von der Tipwin Limited betrieben; die GGL-Erlaubnis für Sportwetten datiert vom 9. Oktober 2020. Tipwin ist Premium-Partner des Deutschen Basketball Bundes (DBB), die Partnerschaft wurde bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Das Wettprogramm deckt die klassischen europäischen Sportarten ab, mit Schwerpunkt Fußball und Basketball. Die Quoten liegen im Mittelfeld der lizenzierten Anbieter, ohne besonders aggressiv zu sein. Cash-out und Livewetten im erlaubten Rahmen sind verfügbar, ein Wettkonfigurator ist vorhanden. Für Basketball-Fans in Deutschland ist Tipwin wegen der DBB-Partnerschaft die erste Adresse; wer primär Fußball wettet, hat bei anderen Anbietern oft mehr Tiefe im Programm.
Winamax
Winamax wird in Deutschland von der WINAMAX (Société anonyme) betrieben, die Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 29. Juni 2021. Der Anbieter bewirbt im Footer seiner Webseite „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist dabei auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball vom 1. April 2025 bis 30. August 2025, in der Winamax bei 45 Prozent der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Das eigene Live-Programm („Winamax TV“) überträgt Spiele aus La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie und MLS, die Grand-Slam-Turniere, ATP- und WTA-Turniere, NBA und NFL direkt im Kundenkonto. Für Spieler, die ohne Wettsteuer wetten wollen und Live-Streams schätzen, ist Winamax in Deutschland eine der besten Adressen unter den GGL-lizenzierten Anbietern. Die Marge auf den Standardmärkten ist nach eigener Darstellung unter den niedrigsten im Markt — vorausgesetzt, die Odoxa-Studie trifft auf das aktuelle Programm zu.
MERKUR BETS
MERKUR BETS wird von der Merkur Bets Malta Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, betrieben. Die GGL-Erlaubnis besteht seit dem 6. November 2023 und ist damit die jüngste Erst-Erlaubnis unter den hier gelisteten Anbietern. Der Anbieter gehört zur Gauselmann-Gruppe, die in Deutschland vor allem für Spielhallen und das Automatenspiel bekannt ist. Das Wettprogramm ist solide, aber nicht so breit wie bei den etablierten Online-Anbietern; Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey sind abgedeckt, die Tiefe in Nischenmärkten ist begrenzt. Cash-out ist verfügbar, ein Wettkonfigurator ist im Aufbau. Für Spieler, die einen seriösen, deutschen Mutterkonzern im Hintergrund schätzen und mit einem schlanken Wettprogramm zufrieden sind, ist MERKUR BETS eine Alternative. Wer ein riesiges Live-Programm oder einen ausgebauten Konfigurator erwartet, wird hier nicht fündig.
bet-at-home
bet-at-home wird von der Bet-at-home.com Internet Limited betrieben, die deutsche Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 2. November 2020. Zusätzlich führt die Whitelist eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28. Dezember 2022. Der Anbieter gehört zur BEAT Group und ist im deutschsprachigen Raum seit vielen Jahren bekannt. Das Wettprogramm ist breit, mit Schwerpunkt auf Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey; die Quoten liegen im unteren Mittelfeld der lizenzierten Anbieter. Livewetten sind im erlaubten Rahmen verfügbar, Cash-out als Funktion ist Standard. Für Spieler, die einen bekannten Namen mit langer Historie suchen und mit mittleren Quoten zufrieden sind, ist bet-at-home eine solide Wahl; wer die engsten Margen im Markt sucht, schaut zu Winamax oder bet365.
Sportingbet
Die Sportingbet (Deutschland) Limited betreibt Sportingbet und hält eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020. Der Anbieter gehört zur Entain-Gruppe und ist eine Schwester von bpremium. Im Wettprogramm finden sich Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker; ein „Konfigurator+“ erlaubt Kombinationen aus mehreren Märkten. Livewetten sind im erlaubten Rahmen verfügbar. Für Spieler, die einen Wettkonfigurator schätzen und mit den Standardmärkten zufrieden sind, ist Sportingbet eine Alternative zu den größeren Anbietern. Die Tiefe in Nischenmärkten ist begrenzt, das Programm konzentriert sich auf die populären Sportarten.
Betway
Die Betway Limited betreibt Betway und ist seit dem 9. März 2021 mit einer deutschen Sportwetten-Erlaubnis gelistet. Der Anbieter ist international bekannt, unter anderem als Sponsor von Premier-League-Vereinen. Cash-out ist verfügbar, erkennbar am grünen Symbol unter „Meine Wetten“; ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil. Ein Wettkonfigurator ist vorhanden, der „Konfigurator+“ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Das Wettprogramm deckt die klassischen europäischen und nordamerikanischen Sportarten ab. Für Spieler, die einen internationalen Anbieter mit solider Cash-out-Funktion und Konfigurator suchen, ist Betway eine brauchbare Wahl. Die Quoten liegen im Mittelfeld.
Sportwetten.de
Sportwetten.de wird von der NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta, betrieben. Die deutsche Sportwetten-Erlaubnis besteht seit dem 19. November 2020. Der Anbieter trägt denselben Namen wie die Domain, was die Wiedererkennung erleichtert, aber keine Aussage über die Qualität des Angebots trifft. Das Wettprogramm deckt die populären europäischen Sportarten ab, die Tiefe ist im Mittelfeld. Livewetten und Cash-out sind im erlaubten Rahmen verfügbar. Für Spieler, die einen deutschsprachigen Anbieter mit klarer Markenidentität suchen, ist Sportwetten.de eine Option; ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den größeren Wettbewerbern ist nicht erkennbar.
Häufige Fragen zur EM-Wette
Findet 2026 eine Fußball-Europameisterschaft statt?
Nein. Die letzte EM-Endrunde war die EM 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli 2024, Finale in Berlin, Spanien schlug England 2:1). Die nächste Endrunde ist die EM 2028 in England, Schottland, Wales und Irland (9. Juni bis 9. Juli 2028, Eröffnungsspiel in Cardiff, Finale im Wembley-Stadion). Die Qualifikationsauslosung findet am 6. Dezember 2026 in Belfast statt. Wer „EM 2026“ sucht, meint meist entweder Nachbereitung der EM 2024 oder den Vorlauf zur EM 2028.
Wo darf in Deutschland legal auf eine EM oder WM gewettet werden?
Ausschließlich bei Anbietern, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit einer Sportwetten-Erlaubnis für eine .de-Domain geführt werden. Die Whitelist ist nach § 9 Abs. 8 GlüStV der einzige verbindliche Test. Eine .de-Domain allein beweist keine Erlaubnis, eine Malta-Lizenz oder ein EU-Sitz ebenso wenig. Wer bei einem Anbieter ohne GGL-Erlaubnis spielt, nimmt an unerlaubtem Glücksspiel teil und hat im Streitfall keinen deutschen Rechtsweg.
Wie funktionieren Turnierwetten auf den Europameister, und wie berechnet sich die Auszahlung?
Eine Wette auf den Turniersieger ist eine Langzeitwette: Der Spieler tippt vor Turnierbeginn, welcher Mannschaft am Ende den Titel holt. Die Auszahlung im Erfolgsfall ist Einsatz mal Quote. Wer 10 € auf Spanien zur Quote 8,00 setzt, bekommt 80 € ausgezahlt, der Nettogewinn sind 70 €. Die Quote enthält die Marge des Anbieters, die bei Turnierwetten typischerweise höher ist als auf konkrete Spielmärkte. Die Auszahlung erfolgt erst nach Turnierende, Livewetten auf den Turniersieger sind nicht möglich.
Welche Livewetten sind während der EM-Spiele in Deutschland erlaubt?
Während eines laufenden Spiels sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV nur Wetten auf das Endergebnis und auf klar abgegrenzte Teilereignisse erlaubt, die im jeweiligen Sport selten vorkommen. Für Fußball heißt das: nächste Tor ja, nächster Eckball nein. Tennis erlaubt das nächste Satz, nicht den nächsten Punkt. Basketball, Handball und Eishockey fallen mit ihren häufigen Toren/Punkten aus dem Raster. Andere Live-Märkte, die Anbieter ohne deutsche Erlaubnis anbieten, sind in Deutschland nicht zulässig.
Wie wirken sich das 1.000-€-Monatslimit und die OASIS-Sperrdatei aus?
Das gesetzliche Einzahlungslimit liegt bei 1.000 € pro Kalendermonat, durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei über alle GGL-Anbieter hinweg. Eine Senkung gilt sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen, und nur mit wirtschaftlichem Nachweis. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei: Wer dort eingetragen ist, kann sich bei keinem GGL-Anbieter mehr anmelden. Die Mindestdauer einer Selbstsperre beträgt drei Monate bei Angabe einer Frist, sonst ein Jahr. Wer bei einem Anbieter ohne GGL-Erlaubnis spielt, ist an weder OASIS noch LUGAS angeschlossen.
Warum kann kein Tipp auf den Turniersieger sicher sein?
Quoten spiegeln die Markterwartung, keine echten Wahrscheinlichkeiten. Auch klare Favoriten verlieren, Außenseiter gewinnen. Die Auslosung der Gruppen entscheidet über den Turnierbaum, Verletzungen und Sperren verändern die Kader. Wer vor dem Turnier tippt, wettet auf eine Mannschaft, die in sechs Wochen anders aussehen kann. Statistisch gesehen hat noch nie ein klarer Favorit eine EM gewonnen, ohne mindestens ein enges Spiel zu bestehen. Wer trotzdem tippt, sollte nur so viel riskieren, wie er auch bei einem frühen Ausscheiden verschmerzt.
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