Afrika-Cup Wettanbieter: Wer steht 2026/27 auf der GGL-Whitelist?

Updated Oktober 2026
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Der Afrika-Cup ist zurück im Turnierkalender, und für deutsche Wettkunden ist die Auswahl an Wettanbietern unübersichtlicher als das Spielformat selbst. Der letzte Wettbewerb endete am 18. Januar 2026 mit dem 1:0-Sieg Senegals gegen Marokko nach Verlängerung – zwei Monate später wertete die CAF die Partie nachträglich mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem Elfmeterpfiff vorübergehend den Platz verlassen hatten; der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Die nächste Ausgabe ist für den 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda geplant, 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet. Welcher Anbieter die beste Quote auf Senegal als Turniersieger stellt, ist die eine Frage. Die andere – und für deutsche Wettkunden entscheidendere – ist, ob der Anbieter überhaupt eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder besitzt.

Ein sandiger Fußballplatz am Rand einer Stadt in warmem Abendlicht, Staub in der Luft und zwei Tore in der Ferne.
Der Afrika-Cup wird von der CAF organisiert und wurde erstmals 1957 ausgetragen; Ägypten ist mit sieben Titeln Rekordsieger, Rekordtorschütze ist Samuel Eto'o mit 18 Toren.

Aktualisiert am 17. Oktober 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (Stand 2. Oktober 2026).

Ranking der besten Afrika-Cup Wettanbieter 2026

Zehn Anbieter mit deutscher Sportwetten-Erlaubnis treten in dieser Übersicht gegeneinander an. Die Sortierung folgt dem, was ein Wettkunde auf den ersten Blick vom Wettschein mitnimmt: Quote, Live-Angebot, Wettsteuer-Handhabung und Bonusstruktur. Keiner davon ist als „bester Anbieter“ empfohlen – die Wahl hängt davon ab, ob der Wettkunde auf den Turniersieger, einzelne Gruppenspiele oder Live-Tore setzen will und ob er die Wettsteuer selbst tragen möchte.

Anbieter GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
AdmiralBet Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
ODDSET ODDSET Sportwetten GmbH 18.11.2020
888sport 888 Germany Limited 30.06.2021
bet-at-home Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
VBet SCGO Limited 05.12.2023
Betano Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
Sportingbet Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
Tipico Tipico Co. Limited 09.10.2020
Winamax WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021
Betway Betway Limited 09.03.2021

Die Tabelle trägt nur, was die Whitelist hergibt: den Erlaubnisinhaber und das Datum der ersten Erlaubnis. Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Frage, die vor jeder Afrika-Cup-Wette steht – ob der Anbieter Senegal, Marokko oder Ägypten überhaupt im Turniersieger-Markt anbietet und zu welcher Quote. Die Antwort hängt vom Wettprogramm ab, das sich erst zur jeweiligen Saison füllt.

Was die Spalte nicht verrät: Erlaubnis ist erst der Anfang

Die Erlaubnis der GGL ist die Eintrittskarte, kein Gütesiegel. Sie besagt, dass der Anbieter die technischen Voraussetzungen für OASIS-Anbindung, LUGAS-Limitdatei und Vollverifizierung erfüllt – nicht, dass er die höchste Quote auf den Afrika-Cup-Sieger bietet. Wettkunden, die nach der ersten Erlaubnis sortieren, kaufen sich kein quotenstarkes Turnierprogramm; sie kaufen sich Rechtssicherheit und Spielerschutz. Wer die Quote sucht, muss die Anbieter am Spieltag vergleichen, nicht am Stichtag der Whitelist.

Die Grundlagen: Wer spielt beim Afrika-Cup, und warum 2026 kein Turnierjahr ist

Der Afrika-Cup wird von der Confederation of African Football (CAF) organisiert und wurde erstmals 1957 ausgetragen. Ägypten führt mit sieben Titeln die ewige Bestenliste an, Samuel Eto’o hält mit 18 Treffern den Torrekord. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil, eine Aufstockung, die das Turnier in sechs Vierergruppen plus K.-o.-Runde aufteilt: Die Gruppenersten und -zweiten ziehen weiter, dazu die besten vier Gruppendritten, danach folgen Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand.

Ein Fußball liegt auf einem Notizbuch mit handgezeichneten Skizzen von Spielzügen, aufgenommen von oben auf einem Holztisch.
Beim Afrika-Cup nehmen seit 2019 erstmals 24 Mannschaften teil; nach der Austragung 2027 soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden.

Das Turnier folgt keinem festen Vier-Jahres-Rhythmus mehr. Nach der Austragung 2027 soll der Afrika-Cup ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden – eine Änderung, die den Wettbewerb wieder auf Augenhöhe mit der Europameisterschaft und der Copa América bringen soll. Bis dahin gilt ein Zweijahres-Rhythmus, der bereits einmal durcheinander geriet: Der Afrika-Cup 2025 war wegen Terminkonflikten mit der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft vom Sommer 2025 auf den Jahreswechsel verschoben worden und lief vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026. Wer 2026 nach einem Afrika-Cup sucht, sucht ein Turnier, das nicht stattfindet. Die nächste Ausgabe ist der Afrika-Cup 2027 in Ostafrika.

Was das für die Wette bedeutet

Die Verschiebung von 2025 auf den Jahreswechsel 2025/26 hat Spuren hinterlassen. Buchmacher, die ihre Afrika-Cup-Märkte im Sommer 2025 vorbereitet hatten, mussten Quoten und Turniersieger-Märkte neu aufsetzen. Für Wettkunden heißt das: Erfahrungswerte aus dem Afrika-Cup 2024 (Elfenbeinküste) lassen sich nur bedingt auf den Afrika-Cup 2027 übertragen, weil sich Spielplan, Wetterbedingungen in Kenia, Tansania und Uganda und die Spielstärke der Mannschaften verschoben haben. Wer jetzt schon Wetten auf den Afrika-Cup 2027 platzieren will, findet bei manchen Anbietern erste Langzeitquoten – bei anderen bleibt der Markt leer, bis die Qualifikation abgeschlossen ist.

Rechtslage in Deutschland: Nur die Whitelist zählt

Seit dem 1. Juli 2021 gilt der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021). Er überträgt die Aufsicht über Sportwetten im Internet der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale). Die GGL erteilt die bundesweite Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten (§ 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV) und führt die Whitelist nach § 9 Abs. 8 – das einzige verlässliche Verzeichnis darüber, welcher Anbieter in Deutschland legal Sportwetten anbieten darf.

Eine Waage aus Messing steht neben einer Lupe auf einem polierten Schreibtisch.
Als Anbieter von bet365 führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Die Whitelist vom 2. Oktober 2026 listet 30 Einträge: 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten-Erlaubnis) und drei weitere Inhaber reiner Pferdewetten-Erlaubnisse. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain – aber eine .de-Domain allein beweist gar nichts. Der Test ist die Whitelist selbst, nicht die Endung. Wer prüfen will, ob ein Anbieter erlaubt ist, öffnet die Liste der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder und sucht den Domain-Namen. Steht er dort mit einem Erlaubnisinhaber und einem Datum der Erlaubniserteilung, ist der Anbieter legal. Steht er nicht dort, ist das Angebot unerlaubtes Glücksspiel nach § 4 Abs. 1 GlüStV – selbst wenn der Anbieter eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan vorzeigt.

Was die Whitelist nicht zeigt

Die Whitelist trägt das Datum der Ersterlaubnis und, falls vorhanden, das Datum der Folgeerlaubnis – aber kein Enddatum. Eine Ersterlaubnis läuft nach § 4c Abs. 1 GlüStV fünf Jahre, doch die GGL verlängert die Einträge durch Folgeerlaubnisse, die auf der Liste auftauchen, ohne dass die alte Erlaubnis verschwindet. Wer „seit 2020“ liest, weiß, dass der Anbieter damals die erste Erlaubnis bekam – nicht, dass die aktuelle Erlaubnis genau heute ausläuft. Das Enddatum steht nicht auf der Liste.

Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Relevanz. Die GGL hat am 17. September 2026 Verbraucher ausdrücklich vor illegalen Angeboten gewarnt und im Verbund mit anderen Behörden Schritte gegen unerlaubte Plattformen angekündigt. Wer auf einer Domain wettet, die nicht auf der Whitelist steht, spielt ohne OASIS-Sperrsystem, ohne LUGAS-Einzahlungslimit und ohne deutsche Beschwerdestelle.

Die Tipico-Vorlage beim BGH

Wie ernst die Rechtslage ist, zeigt ein laufendes Verfahren vor dem Bundesgerichtshof. Am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) legte der BGH dem Europäischen Gerichtshof die Frage vor, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. Der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus Sportwetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück – also aus einer Zeit, als Tipico in Deutschland noch keine Erlaubnis hatte. Am 19. März 2026 legte EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou seine Schlussanträge in der Rechtssache C-530/24 vor: Er hält es grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten, mit einer Ausnahme – wenn Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Ob diese Ausnahme greift, wird der EuGH entscheiden. Bis dahin gilt: Kein Refund ist garantiert.

Spielerschutz: Was die Lizenz mitbringt, und was sie kostet

Die deutsche Erlaubnis verpflichtet Anbieter zu einem Paket an Schutzmechanismen, das im europäischen Vergleich zu den strengsten gehört. Der Preis dafür ist ein Registrierungsprozess, der länger dauert als bei manchem Offshore-Anbieter – und ein Einzahlungslimit, das für den Großteil der Wettkunden verbindlich ist.

Vollverifizierung und Konto pro Anbieter

Nach § 6a GlüStV ist ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Verifizierung Pflicht. Vor der Verifizierung darf ein Anbieter das Spiel für maximal 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen erlauben – eine Übergangsphase, die der Anbieter nutzt, um Ausweis, Adresse und Zahlungsdaten zu prüfen. Wer den Prozess abbricht, kann keine Gewinne auszahlen. Die Verifizierung ist keine Schikane; sie ist die Voraussetzung dafür, dass OASIS, LUGAS und der Panikbutton funktionieren.

OASIS – die Sperrdatei

Die Spielersperrsystemdatei OASIS (§§ 8, 8a GlüStV) wird bei Registrierung und Login abgefragt. Wer sich selbst sperrt, wählt eine Frist: mindestens drei Monate, wenn der Spieler eine Dauer nennt, sonst mindestens ein Jahr. Wer von einem Anbieter gesperrt wird – etwa wegen Spielsucht-Verdachts – bleibt im Register. OASIS ist bundesweit, anbieterübergreifend und für jeden lizenzierten Anbieter verpflichtend. Offshore-Anbieter sind nicht angeschlossen.

LUGAS – die Limitdatei

Die Limitdatei LUGAS (§ 6c Abs. 1) setzt ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 € über alle Anbieter hinweg – die Voreinstellung, die jeder Spieler bei der Registrierung akzeptiert. Anbieter dürfen das Limit für einen Spieler auf bis zu 10.000 € anheben, wenn dieser seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweist; eine Selbsterklärung reicht nicht. Zwischen 10.000 € und 30.000 € dürfen höchstens ein Prozent der aktiven Spieler eines Anbieters liegen. Eine Senkung des Limits gilt sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen. Parallel-Spiel über mehrere Anbieter hinweg ist durch die Aktivitätsdatei nach § 6h unterbunden.

Der Panikbutton

Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine 24-Stunden-Sperre aus, die sofort greift. Er richtet sich an Spieler, die im Affekt eine Wette platzieren würden, die sie später bereuen – eine Sekunde, ein Klick, eine Atempause. Die Sperre verlängert sich nicht automatisch; wer länger pausieren will, meldet sich bei OASIS.

Wettarten und Quoten: Was der Afrika-Cup-Markt hergibt

Beim Afrika-Cup wetten Wettkunden auf vier Ebenen: Turniersieger, Gruppenspiele, einzelne Partien und Torschützen. Jede Ebene hat eigene Quotenstrukturen, eigene Margen und eigene Fallen.

Turniersieger-Wetten: Hohe Quote, hohe Marge

Die Wette auf den Turniersieger steht Monate im Voraus und wirft die längsten Quoten ab – Senegal als amtierender Champion, Marokko als Gastgeber der letzten Ausgabe, Ägypten als Rekordsieger. Buchmacher bauen in diese Langzeitmärkte eine hohe Marge ein, weil sie das Risiko über Monate tragen. Wer vor dem ersten Gruppenspiel auf Senegal setzt, bekommt eine andere Quote als nach der Gruppenphase; die Quote sinkt mit jedem Sieg und steigt mit jeder Niederlage. Der Vorteil: Schon eine kleine Favoritenverschiebung kann den Kurs bewegen. Der Nachteil: Der Einsatz ist für Monate blockiert, ohne dass ein Spiel stattfindet.

Einzelwetten auf Spiele: Die 1X2-Wette als Standard

Die Einzelwette auf den Spielausgang (1X2) ist das Brot-und-Butter-Geschäft jedes Buchmachers. Drei Quoten für Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg ergeben die Marge des Marktes: 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂ + 1/Quote₃) ist die Auszahlungsquote, 100 % minus dieser Wert die Marge.

Für ein beispielhaftes Marktbild mit den Quoten 2,10 / 3,40 / 3,60 ergibt sich eine Auszahlungsquote von rund 89,3 % – und damit eine Marge von etwa 10,7 %. Das ist die Spanne, die der Buchmacher von jedem Euro Einsatz einbehält, bevor ein Cent ausgezahlt wird. Bei Live-Wetten auf einzelne Spiele kann die Marge während des Spiels ansteigen, weil der Buchmacher sein Risiko anders bewertet als vor dem Anpfiff.

Torschützenwetten: First Scorer, Any Time, Tournament Top Scorer

Wetten auf den ersten Torschützen, einen Torschützen zu einem beliebigen Zeitpunkt und den Torschützenkönig des Turniers unterscheiden sich in der Marge erheblich. Torschützenkönig-Wetten ähneln Turniersieger-Wetten: hohe Quote, hohe Marge, langer Atem. First-Scorer-Wetten haben eine niedrigere Marge, weil die Auswahl auf eine Person pro Spiel begrenzt ist. Any-Time-Torschützen liegen dazwischen. Brahim Díaz war mit fünf Treffern Torschützenkönig des Afrika-Cups 2025 – ein Indikator, aber kein Garant für 2027.

Live-Wetten: Was erlaubt ist, und was nicht

Live-Wetten unterliegen nach § 21 Abs. 4 GlüStV einer Einschränkung: Während eines laufenden Spiels darf nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente in Sportarten gewettet werden, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächstes Tor im Fußball: ja. Nächster Satz im Tennis: ja. Nächster Punkt im Tennis: nein. Nächster Korb im Basketball: nein. Anbieter, die mehr anbieten, bewegen sich außerhalb der Erlaubnis – und das ist ein Grund, das eigene Wettkonto vor der ersten Live-Wette auf das beschränkte Angebot zu prüfen.

Cash Out und Wettkonfigurator: Features, keine Selbstverständlichkeit

Cash Out – das vorzeitige Auswerten einer Wette – ist kein gesetzlich geregeltes Feature. Jeder Anbieter entscheidet selbst, ob und zu welchem Kurs er Wetten vorzeitig annimmt. Betway bietet Cash Out unter „Meine Wetten“ an, mit Auszahlung des Gesamtbetrags oder eines Teils. Tipico nennt sein Cash-Out-Feature „Tipico Cashout“ und wirbt mit Kontrolle über den Wettschein. Betano bewirbt Cash Out, Bet Builder und Live-Streaming in der App-Beschreibung. Der Wettkonfigurator (Bet Builder), mit dem mehrere Märkte eines Spiels kombiniert werden, ist bei Betano, Sportingbet („Konfigurator+“) und Betway verfügbar. Welche Märkte kombinierbar sind, hängt vom Anbieter und vom Spiel ab.

Der Afrika-Cup im Turnierkalender: Warum die Quoten erst spät kommen

Der Afrika-Cup 2025 wurde vom Sommer 2025 auf den Jahreswechsel 2025/26 verschoben, weil die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 im Sommer 2025 stattfand und die CAF einen Terminkonflikt vermeiden wollte. Die Verschiebung bedeutete: Buchmacher mussten ihre Afrika-Cup-Märkte neu aufsetzen, Quoten für Gruppensieger und Turniersieger aktualisieren, und Wettkunden standen vor der Frage, ob sie auf das ursprüngliche Datum oder das verschobene Datum setzen wollten.

Die Ausgabe 2025: Senegal als Sieger, nachträglich korrigiert

Der Afrika-Cup 2025 lief vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko. Sechs Vierergruppen spielten um den Einzug ins Achtelfinale, danach folgte ein K.-o.-System mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Im Finale am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Marokko 1:0 nach Verlängerung. Zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit vorübergehend den Platz verlassen hatten. Der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Brahim Díaz wurde mit fünf Treffern Torschützenkönig, im Spiel um Platz 3 gewann Nigeria gegen Ägypten im Elfmeterschießen mit 4:2.

Die Ausgabe 2027: Ostafrika als Gastgeber

Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden. 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet – ein Rekord. Die Spielstätten verteilen sich auf drei Länder, was Logistik und Reisekosten erhöht. Für Buchmacher bedeutet das: Neue Märkte auf neue Spielorte, neue Wetterbedingungen, neue Reisefaktoren. Wer früh auf den Turniersieger 2027 setzen will, bekommt eine andere Quote als nach den ersten Qualifikationsspielen.

Was das für die Wettvorbereitung heißt

Wer als Wettkunde in Deutschland Afrika-Cup-Wetten platzieren will, braucht Geduld. Die ersten Märkte auf den Afrika-Cup 2027 tauchen auf, sobald die Qualifikation läuft; die Quoten auf den Turniersieger ändern sich mit jedem Spieltag. Wer am Tag des Eröffnungsspiels wettet, bekommt eine andere Quote als sechs Monate vorher. Die Marge des Buchmachers sinkt in der Regel, je näher das Turnier rückt – weil mehr Informationen vorliegen und das Risiko kalkulierbarer wird.

Anbieter im Detail: Wer bietet was, und für wen lohnt sich was?

Die folgenden zehn Anbieter stehen auf der GGL-Whitelist und dürfen in Deutschland Afrika-Cup-Wetten anbieten. Jeder hat ein eigenes Profil – von der App-Ausstattung über die Wettsteuer-Handhabung bis zum Bonus. Keiner ist als „der Beste“ markiert; jeder eignet sich für einen anderen Wettkunden.

AdmiralBet – Solides Programm mit österreichischer Konzernmutter

Hinter AdmiralBet steht die Greentube Betting Malta Limited, eine Tochter der Novomatic-Gruppe. Die Sportwetten-Erlaubnis der GGL datiert auf den 09.10.2020, Folgeerlaubnisse wurden am 13.12.2022 und 29.07.2024 erteilt. AdmiralBet tritt in Deutschland mit einem breiten Fußball-Programm auf, kombiniert mit den Spielautomaten-Erlaubnissen, die der Mutterkonzern aus der Casinobranche mitbringt. Für Wettkunden, die Sportwetten und Automatenspiele aus einer Hand wollen, ist die Kombination attraktiv – vorausgesetzt, sie akzeptieren das 1.000-€-Standardlimit und die Vollverifizierung.

ODDSET – Der klassische deutsche Anbieter

ODDSET ist die Sportwettenmarke des staatlichen Lotto-Konzerns: Die ODDSET Sportwetten GmbH erhielt am 18.11.2020 die erste Sportwetten-Erlaubnis der GGL, die Folgeerlaubnis folgte am 15.12.2022. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte die Erlaubnis bereits am 15.12.2022 für den Internet- und stationären Vertrieb erteilt. ODDSET ist in deutschen Annahmestellen und online präsent, mit einem Programm, das sich an Gelegenheitswettkunden richtet. Wer den Weg zur Annahmestelle schätzt und sein Wettkonto nicht auf eine reine Online-Plattform verlassen will, findet hier eine Anlaufstelle mit staatlichem Hintergrund – und mit dem 1.000-€-Standardlimit, das für die meisten Wettkunden ohnehin gilt.

888sport – Britischer Börsenkonzern mit deutscher Lizenz

Die 888sport läuft unter der 888 Germany Limited, einer Tochter der 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar. Die Aktie ist seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert. Die GGL-Erlaubnis datiert auf den 30.06.2021, die Folgeerlaubnis auf den 15.12.2022. 888sport tritt in Deutschland mit einem breiten Sportwetten-Programm auf, das Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey abdeckt. Für Wettkunden, die einen börsennotierten Mutterkonzern mit Compliance-Verpflichtungen schätzen, ist die Konzernstruktur ein Vertrauenssignal – aber der Vertrauensvorsprung ändert nichts an der Quote auf Senegal als Turniersieger.

bet-at-home – Österreichisch-maltaische Wurzeln, deutsche Erlaubnis

Die Bet-at-home.com Internet Limited betreibt bet-at-home mit einer GGL-Sportwetten-Erlaubnis seit dem 02.11.2020 und einer Folgeerlaubnis seit dem 22.12.2022. Zusätzlich besteht eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28.12.2022 – ein Hinweis darauf, dass der Anbieter sein deutsches Portfolio breit aufstellt. Für Wettkunden, die Sportwetten und Casino aus einer Hand suchen, ist die Doppelerlaubnis praktisch. Wer nur Sportwetten will, findet bei bet-at-home ein solides Fußball-Programm mit den üblichen Märkten auf den Afrika-Cup.

VBet – Junger Anbieter mit armenischem Hintergrund

Die SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, betreibt VBet und erhielt die GGL-Sportwetten-Erlaubnis am 05.12.2023 – der jüngste Erlaubnisinhaber in dieser Übersicht. VBet tritt in Deutschland mit einem Programm auf, das Fußball, Tennis, Basketball und Eishockey abdeckt. Für Wettkunden, die einen neueren Anbieter mit kürzerer deutscher Historie suchen, ist VBet eine Option – vorausgesetzt, sie prüfen das Wettprogramm selbst, weil ein junger Anbieter nicht automatisch den vollständigen Afrika-Cup-Markt abdeckt.

Betano – Griechische Wurzeln, breites Live-Programm

Die Betkick Sportsbetting Limited betreibt Betano mit einer GGL-Erlaubnis seit dem 19.02.2021, die Folgeerlaubnis folgte am 16.12.2022. Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird von der KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED angeboten und bewirbt in der Entwicklerbeschreibung Bet Builder, Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Für Wettkunden, die auf Live-Streams und Konfigurator-Funktionen Wert legen, ist Betano ein Kandidat – aber Live-Streams vom Afrika-Cup sind nicht in der Liste der beworbenen Übertragungen enthalten, und Wettkunden sollten vor der Registrierung prüfen, ob die Übertragungsrechte für den Afrika-Cup tatsächlich bestehen.

Sportingbet – Enger Verwandter von Betano

Sportingbet wird von der Sportingbet (Deutschland) Limited betrieben, mit einer GGL-Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.10.2020 und einer Folgeerlaubnis seit dem 21.12.2022. Der Anbieter bewirbt einen „Konfigurator+“ sowie Live-Wetten und deckt Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker ab. Für Wettkunden, die über den Fußball hinaus wetten, ist das breitere Sportarten-Portfolio ein Vorteil – Handball und Darts sind beim Afrika-Cup kein Thema, aber bei der ganzjährigen Wettvorbereitung zählt das Portfolio.

Tipico – Der Marktführer mit Vorgeschichte

Die Tipico Co. Limited betreibt Tipico mit einer GGL-Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.10.2020, die Folgeerlaubnis folgte am 09.12.2022. Die App bewirbt „Tipico Cashout“ und Live-Wetten während des Fußballspiels. Tipico ist der Anbieter, der in dem BGH-Verfahren Az. I ZR 90/23 im Mittelpunkt steht – ein Kläger fordert mehr als 3.700 € Verluste aus den Jahren 2013 bis 2018 zurück, als Tipico noch keine deutsche Erlaubnis hatte. Für Wettkunden, die heute auf Tipico spielen, ist die Erlaubnis aus 2020 die Grundlage; die Klage betrifft eine Zeit, in der das Angebot in Deutschland unerlaubt war. Der Ausgang des Verfahrens ist offen.

Winamax – Französischer Anbieter mit Quotenversprechen

Die WINAMAX (Société anonyme) betreibt Winamax mit einer GGL-Sportwetten-Erlaubnis seit dem 29.06.2021, die Folgeerlaubnis folgte am 08.12.2022. Winamax bewirbt im Footer „0% Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen (Fußball, Tennis, Handball) vom 01.04.2025 bis 30.08.2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Wer die Wettsteuer nicht selbst tragen will, achtet auf dieses Label – und wer auf Quotenvergleiche setzt, findet in der Odoxa-Studie einen Hinweis, aber keine Garantie, dass Winamax beim Afrika-Cup 2027 erneut vorne liegt. Winamax bewirbt zudem Live-Streams von La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie, MLS, den vier Grand-Slam-Turnieren und allen ATP- und WTA-Turnieren sowie NBA und NFL.

Betway – Wettkonfigurator und Cash-Out-Funktion

Die Betway Limited betreibt Betway mit einer GGL-Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.03.2021, die Folgeerlaubnis folgte am 23.12.2022. Die App bewirbt Cash Out unter „Meine Wetten“ (Auszahlung des Gesamtbetrags oder eines Teils) und einen Wettkonfigurator für Fußballspiele, der als „Konfigurator+“ Auswahlen aus verschiedenen Partien kombiniert. Für Wettkunden, die Konfigurator-Funktionen über mehrere Spiele hinweg nutzen wollen, ist Betway eine Option – aber die Konfigurator-Funktionen beim Afrika-Cup hängen davon ab, ob der Anbieter die entsprechenden Märkte im Wettprogramm führt.

Was die Marge über den Anbieter verrät: Ein Rechenbeispiel

Ein Buchmacher hält einen Anteil jedes Einsatzes als Marge ein. Für ein Drei-Wege-Markt (1X2) auf ein Afrika-Cup-Spiel lässt sich die Marge berechnen, wenn die drei Quoten bekannt sind. Nehmen wir ein beispielhaftes Marktbild: 2,10 für Heimsieg, 3,40 für Unentschieden, 3,60 für Auswärtssieg. Die Auszahlungsquote ist 1 ÷ (1/2,10 + 1/3,40 + 1/3,60) – also 1 ÷ (0,4762 + 0,2941 + 0,2778), das sind rund 1 ÷ 1,0481, also etwa 0,954 – 95,4 % der Einsätze zahlt der Buchmacher im statistischen Mittel an die Wettkunden zurück, und 4,6 % behält er als Marge ein. Bei anderen Quotenbildern kann die Marge deutlich höher liegen, bei ausgeglichenen Favoriten-Quoten niedriger. Wer die Marge eines Marktes kennt, weiß, wie viel der Buchmacher von jedem Euro Einsatz einbehält – eine Information, die bei der Anbieterwahl schwerer wiegt als der Werbeslogan „Beste Quoten“.

Boni und Willkommensangebote: Was sie kosten, und was sie versprechen

Jeder Anbieter wirbt mit einem Willkommensbonus – meist einem Prozentsatz auf die erste Einzahlung, manchmal mit Gratiswetten kombiniert. Der GlüStV setzt keinen Bonusdeckel und keine Mindestumsatz-Anforderung; beides steht in den AGB des Anbieters.

Umsatzbedingungen: Der Preis des Bonus

Ein typischer Willkommensbonus verlangt, dass der Bonusbetrag – oder Bonus plus Einzahlung – mehrfach zu einer Mindestquote umgesetzt wird, bevor eine Auszahlung möglich ist. Wer einen 100-€-Bonus mit fünffachem Umsatz zu Mindestquote 1,80 erhält, muss 500 € zu Quote 1,80 oder höher setzen. Bei 10 € Einsatz pro Wette sind das 50 Wetten. Wer niedriger setzt, riskiert, dass der Bonus und die damit erzielten Gewinne verfallen. Die Frist, in der der Umsatz erfüllt sein muss, liegt meist zwischen 30 und 90 Tagen.

Gratiswetten: Gratis ist nicht umsonst

Eine Gratiswette (Freebet) wird oft ohne Einzahlung gewährt – aber der Einsatz wird im Erfolgsfall nicht zurückgezahlt. Wer eine 10-€-Gratiswette zu Quote 3,00 gewinnt, erhält 30 € Gewinn, nicht 40 €. Aus Sicht des Wettkunden ist eine 10-€-Gratiswette zu Quote 3,00 im statistischen Mittel 10 € × (3,00 − 1) ÷ 3,00 × 95,4 % ≈ 6,36 € wert – vorausgesetzt, der Markt hat eine Auszahlungsquote von 95,4 %. Bei einer Quote von 1,50 sinkt der Wert auf 10 € × 0,50 ÷ 1,50 × 95,4 % ≈ 3,18 €. Die Quote entscheidet, nicht der Bonusbetrag.

Häufige Fragen zum Afrika-Cup und deutschen Wettanbietern

Die folgenden Fragen fassen die Punkte zusammen, die Wettkunden am häufigsten stellen – von der Lizenzprüfung bis zur Wettsteuer.

Nach welchen Kriterien lässt sich ein Wettanbieter für den Afrika-Cup vergleichen, ohne Gewinne zu versprechen?

Vier Kriterien entscheiden: die GGL-Erlaubnis (Whitelist-Eintrag), die Quote auf den gewünschten Markt (1 ÷ Summe der Kehrwerte der Quoten = Auszahlungsquote, Rest ist Marge), die Wettsteuer-Handhabung (trägt der Anbieter die 5,3 % oder der Wettkunde) und das Wettprogramm (Turniersieger, Gruppenspiele, Einzelwetten, Live-Wetten). Die Bonushöhe ist nachgelagert – sie entscheidet nicht über die Qualität des Anbieters, sondern über den Preis, den der Wettkunde in Form von Umsatzbedingungen zahlt.

Wann soll der Afrika-Cup 2027 stattfinden, und welche Ausgabe liegt zuletzt zurück?

Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden; 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet. Die letzte Ausgabe war der Afrika-Cup 2025, der wegen der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft vom Sommer 2025 auf den 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 verschoben wurde. Im Finale gewann Senegal gegen Marokko 1:0 nach Verlängerung, zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Ein „Afrika-Cup 2026“ existiert nicht – die Jahreszahl im Suchbegriff ist das Veröffentlichungsjahr dieses Vergleichs.

Wie lässt sich prüfen, ob ein Anbieter auf der Whitelist der Glücksspielbehörde steht?

Die Whitelist steht auf der Website der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Wettkunden geben den Domain-Namen des Anbieters in die Suchfunktion ein und prüfen, ob die Domain mit einem Erlaubnisinhaber und einem Erlaubnisdatum auftaucht. Steht der Anbieter nicht auf der Liste, ist das Angebot in Deutschland unerlaubt – selbst wenn der Anbieter eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan vorzeigt. Die Whitelist vom 2. Oktober 2026 listet 30 Einträge, davon 27 mit Sportwetten-Erlaubnis. Stand der Liste: 2. Oktober 2026.

Wie unterscheidet sich der Umgang mit der Sportwettensteuer von 5,3 % zwischen Anbietern, und wie wirkt sie sich auf die Quote aus?

Die Steuer beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer“, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags. Sie wird vom Veranstalter geschuldet, nicht vom Wettkunden – aber ob der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, entscheidet er selbst. Tipico und Winamax tragen die Steuer aus eigener Tasche und werben mit „0 % Wettsteuer“. Andere Anbieter ziehen sie vom Einsatz ab oder verrechnen sie mit der Quote. Eine um 5 % niedrigere Quote kostet den Wettkunden auf Dauer mehr als eine einmalige Steuer von 5,3 % – die Frage ist also nicht nur, wer die Steuer trägt, sondern wie sie in die Quote eingepreist ist.

Welche Umsatzbedingungen und Mindestquote sind bei Willkommensangeboten für Turnierwetten zu beachten?

Der GlüStV setzt keine Umsatzanforderung und keine Mindestquote – beides steht in den AGB des Anbieters. Ein typischer Willkommensbonus verlangt, dass der Bonusbetrag mehrfach (oft fünf- bis zehnfach) zu einer Mindestquote (oft 1,80 bis 2,00) umgesetzt wird, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei einer Mindestquote von 1,80 und 5 % Marge liegt der statistische Verlust des Wettkunden während der Umsatzphase bei rund 5 % des Umsatzes – ein Bonus von 100 € mit 500 € Umsatz kostet im Mittel 25 €, bevor die Gewinne ausgezahlt werden. Wer den Bonus nicht umsetzen will, lässt ihn liegen und zahlt den vollen Einsatz ohne Bonus.

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